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News von der Klimabewegung

Archive for October, 2011

Lieblingsvideos (1)

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Heute bei Facebook entdeckt: Die Werbung der Australian Youth Climate Coalition für den Jugendgipfel “Power Shift” in Brisbane. Ein sofortiger Klassiker, bringt alles mit, was Videos der Klimakämpfer so unterhaltsam macht: Pop, Spaß an der Selbstdarstellung, die klare Botschaft, die sich selbst nicht ganz ernst nimmt. Oder wie Bill McKibben zu den Organisatoren des ersten weltweiten Aktionstags sagte: “Have fun!” So sieht Bewegung aus. Irre wie die Australier diese riesigen Flashmobs hinbekommen.

via: Seb Duycks

Written by admin

October 26th, 2011 at 10:50 pm

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Wie groß ist die Bewegung?

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Wir sehen die Geburt der größten Jugendbewegung aller Zeiten, politischer und internationaler als es die 68er je waren. Internationale Solidarität ist dank Facebook, Wikis und Google.docs keine Parole, sondern Realität. Die Bewegung ist erste wahrhaft globale Jugendbewegung. Sie wächst in Mikronesien, Westafrika, Mittelamerika, Amazonien, Indien und China genauso wie in Australien, den USA und Europa.

    • Bei den weltweiten Aktionstagen der Kampagne 350.org organisierten im Jahr 2009 Freiwillige 5.200 Events in 181 Ländern. Manchmal kamen nur ein Handvoll, anderswo, wie zum Beispiel in Addis Abeba, gleich 15.000. Im Schnitt von zehn Teilnehmern auszugehen ist sicherlich nicht hoch gegriffen. Dann bleiben 5.200 Organisatoren und mindestens 52.000 Teilnehmer – eher mehr.
    • Ein Jahr später waren es beim zweiten Aktionstag schon über 7.000 Events in 193 Ländern. 2011 wurden in 175 Ländern über 2000 Events organisiert.
    • Die Website “Occupy Together” zählt weltweit 2282 Communities. Read the rest of this entry »

Written by Daniel

October 26th, 2011 at 12:43 am

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Das Leben ist kein Bonihof: Was #occupy mit dem climate youth movement verbindet

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occupyhamburg22

Mitten während der “Occupy Hamburg”-Demonstration am 15. Oktober gingen auf einmal hunderte Hände in die Luft. Die Demonstranten winkten mit ihren Händen, ein Sprecher hatte gerade erklärt, dass so bei den “Assambleas” in Spanien stumme Zustimmung ausgedrückt werde. Die Idee griff sofort über, man konnte zusehen, wie schnell Kulturtechniken manchmal wandern.

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Zum ersten Mal hatte ich die Handzeichen im April 2009 gesehen, bei der Vollversammlungdes Climate Youth Movement in Bonn. Es waren allerdings nur ein halbes Dutzend Leute anwesend, ich glaube, Anna Keenan erklärte etwas und Jeremy Osborn stimmte zu. Zehn Monate später bei den Vollversammlungen in Kopenhagen waren es dann mehrere hundert, die mit den Händen winkten, wenn sie eine Idee gut fanden. Das war mitten im Konferenzzentrum des Gipfels, später standen dann gerne mal der dänische oder amerikanische Geheimdienst mit Knopf im Ohr drumherum, während die Jugend ihre Positionen diskutierte.

Während der Recherchen für das Buch in den letzten zweieinhalb Jahren begegneten sie mir dann noch beim Castor im Wendland 2010 – schon bei der Vorbereitung in der Blockadefibel von x-Tausendmal Quer, später dann bei den Versammlungen der Demonstranten . (Mein Cousin erzählte mir noch von den basisdemokratischen Zeichen bei der Besetzung der LMU in München.)

Überrascht war ich also nicht von den Handzeichen in Hamburg – überrascht war ich nur, dass sie nun auch in den Medien wahrgenommen werden – als angeblich neue Protestform, so letzten Samstag auf der Aufmacherseite des Feuilletons der SZ, wo sie den Text von Jörg Häntzschel aus New York illustrierten. Das merkwürdige war nur, dass Häntzschel den Protest, seine Techniken und Organisation zwar sehr genau beobachtet, aber behauptet, er stehe abseits der Tradition. Häntzschel schreibt in “Protest ohne 68er”: Read the rest of this entry »

Written by admin

October 26th, 2011 at 12:43 am

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